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​コンサート評

Auskomponierte Glücksmomente

mit Ingolf Turban (Geige)

...die Sonate B-Dur KV 454 von Mozart, entfaltete sich klanglich wie eine edle Rose, die Blütenblatt um Blütenblatt, also Note um Note, an Klangfarbenreichtum wuchs und im musikalischen Sinn süßen Duft im Saal verbreitete...So klang Mozarts Sonate zusammen mit Sawallischs Klavierspiel wie ein Liebesgruß aus der Vergangenheit ins Heute...

Die Fantasie über„Carmen“ op. 25 von Pablo de Sarasate...ließ im Saal die Stimmung hoch kochen. Am Ende waren sicher alle Stuhllehnen frei, denn bei dieser virtuosen Zirkusnummer, welche die Musiker mit tänzerischer Leichtigkeit darboten, hielt es keinen mehr hinten. Die Begeisterung der Konzertbesucher entlud sich in einem kräftigen Applaus...

OVB, Grassau

Die Tücken der Abendsonne

...Jetzt merkte man, was für eine hervorragende Pianistin sie ist. Wie beiläufig servierte sie die virtuosen Passagen bei Chopin und Liszt, wunderbar formte sie die Melodien der Chopin-Ballade, bezaubernd gelang ihr der große Bogen bei Debussys "La Lune". Der große Beifall am Ende war mehr als verdient, und die Künstlerin bedankte sich mit zwei bekannten Werken als Zugaben: dem Fantaisie-Impromptu von Chopin und dem dritten Liebestraum von Liszt...

Süddeutsche Zeitung, Bad Tölz-Wolfratshausen

Im Rausch des festlichen Leuchtens

zu Konzert für Klavier und Orchester E-Dur op. 59 von Moritz Moszkowski (1854-1925)

...Tomoko Sawallisch ließ im ersten Satz makellos glitzernde Läufe hören, hob die dramatischen Passagen kraftvoll über den Orchesterklang, der sie an einigen Stellen jedoch leider durch zu große Lautstärke unhörbar machte. Im markant erfundenen 3. Satz bewies Sawallisch ihre Fähigkeit, das Klavier singen zu lassen. Und im Finalsatz bewältigte sie die technischen Tücken der Musik mit gelassener Grazie. Generalmusikdirektor Naoshi Takahashi dirigierte das Konzert. Viel Beifall und eine Zugabe der Pianistin...

Freie Presse, Aue

Ein Leben für die Bühnenkunst

... bei Frederic Chopins Opus 52 (zirka 1842). Eine tragische Ballade mit einem träumerischen Anfang, der bei der am Starnberger See lebenden Pianistin an die impressionistischen Nachfolger des genialischen Polen erinnerte. Sawallisch ließ die Finger nun samtweich über die Tasten gleiten, sie lotete die emotionale Tiefe der dramatischen musikalischen Erzählung bis in die Abgründe aus. Dennoch blieb ihr Chopin durchgeistigt und klar, auch im Schlussrausch vor der Katharsis...

Merkur, Dachau

Phänomenale pianistische Bravour

zu Klavierkonzert von Johannes Brahms

...Bei diesem Klavierkonzert erlebten die Besucher eine faszinierende pianistische Interpretation durch Tomoko Hirai. Sie steht offensichtlich am Beginn einer grossen pianistische Karriere.

Der erste Einsatz des Klaviers trug Bach´sche Klagemotive, die Tomoko Hirai souverän und gefühlvoll einsetzte. Aber im weiteren Teil, in dem die Gegensätze mit dem Orchester aufeinander prallen, übernahm sie mit enormem pianistischem Kraftakt die Trillerketten. So heroisch klingende Triller und so sauber intonierende über die tiefsten bis zum höchsten Register reichende Passagen sind selten zu hören und waren beeindruckend. Im zweiten Satz...Tomoko Hirai spielte in diesem zarten Klaviermonolog nicht nur schön, sondern meditativ gefühlvoll. Im stürmisch jagendem dritten Rondo-Satz übernimmt sie mit ihrer exzellenten Technik die dynamische Führung. Mit energischem Gepräge, scharfen Synkopierungen und brillant konzertanter Musizierlust spielt sie eine virtuose, kurze, fast Beethovn´sche Kadenz, die anschließend zur Coda überleitet und das Konzert beendet. Umjubelter Applaus setzte ein...

 

Bad Reichenhaller Tagblatt

Romantik Pur

Glanzvoll: die Solistin Tomoko Hirai in Brahms´ Klavierkonzert

...Die Solistin Tomoko Hirai spielte das zeitlich sehr lange, dazu in jeder Hinsicht sehr anspruchsvolle Werk in einer Ton für Ton herrlichen Wiedergabe. Kräftiges Zupacken bei Oktav-Ketten, lange Triller, kaskadenartige Läufe wechselten zu wundervoll pianissimo modellierten Figuren. Das war eine maßstäbliche Interpretation. Gewaltiger Beifall...

 

Südwest Presse Ulm, Ulmer Kulturspiegel

 

Frau Tomoko Hirai hat ihren Studiengang mit der höchsten zu vergebenden Auszeichnung unserer Schule abgeschlossen. 

In ihrem abschließenden Konzert stellte sie in eindrucksvoller Weise ihr hohes künstlerisches Niveau unter Beweis. 

Frau Hirai gehört zu den bemerkenswertesten Pianisten-Begabungen, die mir im Laufe der vergangenen Jahrzehnte sowohl im Rahmen meiner Lehrtätigkeit als auch im Zusammenhang mit meinen weltweiten Konzertreisen begegnet sind.

 

Prof. Gerhart Oppitz Hochschule für Musik und Theater München